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Feines Lied, grosse Oper und charmante Operette

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Prof. Karl Josef Görgen hatte den glänzenden Musikabend im Siegburger Stadtmuseum, bei dem sich wiederum junge und höchst begabte Solostimmen präsentierten, unter das Motto „Von grosser Oper, feinem Lied und charmanter Operette“ gestellt, das sich auf vielfältige und ausgesuchte Weise recht intensiv mit der Liebe befasste. Wie der Musikprofessor bei der Begrüßung kundtat, haben Maria Klier und Barbara Felicitas den Status der Bühnenreife erreicht und werden daher in nächster Zeit vorsingen. Ich wünsche den Sängerinnen, die das Publikum begeisterten, das nötige Glück bei diesem entscheidenden Schritt in die Künstlerkarriere. Auch der frühere Baßbariton Hans Georg Wimmer braucht dieses Glück. Noch vor mehreren Wochen hatte er in der Paraderolle des Figaro in der Rossini-Oper „Der Barbier von Sevilla“ in Italien große Erfolge. Dennoch hat er sich entschieden, zukünftig als Tenorsänger aufzutreten.

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Der Schalk, der um das goldene Kalb tanzt.

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Stefan Wurm vertritt die Auffassung, dass die Parabel vom Fürsten Sorgenfrei nicht nur vom Chor gesungen wird, sondern textlich auch dem Publikum in der Siegburger Rhein-Sieg-Halle zugänglich sein muss. Der interessierte Hörer muss die Partitur der Vagantenlieder quasi mitlesen können, um hautnah mitzuerleben, was der Vagant treibt. Vielleicht kann er dann für sich die Lehren daraus ziehen. Dieser Meinung war auch der zweite Dirigent Prof. Karl Josef Görgen, der intensiv und nachdrücklich mit den Bassstimmen an der rechten rhythmischen Ausprägung und stimmbewussten Ausdruckskraft in den Liedsätzen „Fürst Sorgenfrei“, „O diese frommen Wünsche“, „Jeder auf seine Weise“ und „O Bacchus schenk ein“ immerzu feilte.

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Italienisch-spanische Nacht im Stadtmuseum

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Stefanie HauerDie Konzertreihe „Junge Stimmen“ hat sich längst in der Kreisstadt etabliert. Als weiteres musikalisches Highlight darf darum die italienisch-spanische Nacht im Siegburger Stadtmuseum gelten. Das von der Chorgemeinschaft GERMANIA Siegburg geförderte Projekt lockte viele Hörer an, unter ihnen  auch Chorvorsitzender Hans-Josef Bargon, Präsident und Bürgermeister Franz Huhn und Dirigent und Chordirektor Stefan Wurm. Für die jungen Stimmen, die gelegentlich auch bei den Konzerten der GERMANIA zu hören sind, ist das Förderprojekt zu einer beispielhaften Initiative geworden, die man den Professoren Liselotte Hammes und Karl Josef Görgen zu verdanken hat.

Der Liederabend mit auserlesenen Perlen und Bravourstücken aus der Zeit und dem reichen Fundus der italienischen Canzonen und spanischen Zarzuelas war von der charmanten Korrepetitorin, Mentorin und Moderatorin Marietheres Görgen sehr sorgfältig konzipiert worden und sollte die musikhistorische Bedeutung dieser Liedgattungen betonen, die es in dieser Musikform nur in den Mittelmeerländern gegeben hat. Musikgeschichtlich sind sie als die eigentlichen Vorläufer der Arien anzusehen und haben daher eine wichtige musikpädagogische Funktion. Das soll aber nicht heißen, dass die Lieder als „Etüden“ zu betrachten sind. Marietheres Görgen machte dies eingehend mit ihren trefflichen Kommentaren deutlich, was in italienischer und spanischer Sprache dargeboten wurde.

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Ständchen zur Bürgermeisterwahl

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GERMANIA-Präsident Franz Huhn alter und neuer Bürgermeister von Siegburg

 

red_IMG_0001Fast zwei Stunden standen sich die Sänger der Chorgemeinschaft GERMANIA Siegburg im  Rathaus die Beine in den Bauch (es gab Verzögerungen bei den Stimmauszählungen), bevor sie ihrem Präsidenten zu seiner Wiederwahl zum Bürgermeister gratulieren konnten. Lauter Jubel ertönte, als er, begleitet von seiner Frau Conny, die lange Treppe ins Erdgeschoss herunterstieg, wo der Chor sich aufgestellt hatte.

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